Menschen, die ausziehen möchten, stehen vor vielen Herausforderungen. Sie sind verunsichert und haben viele Fragen. Jedoch hat jeder Mensch, auch der Menschen mit Behinderung, das Recht selbstbestimmt Wohnen zu können.

Es ist wichtig diese Menschen bei dem Prozess des selbstbestimmten Wohnens zu begleiten und in ihren Fähigkeiten zu fördern und Unterstützung zu bieten.

Häufig haben Eltern auch viele Fragen und Bedenken, wenn es darum geht, dass das eigene Kind auszieht.

Pro Mobil bietet im Rahmen der ambulanten Wohnschule Menschen mit Behinderung, die alleine wohnen möchten oder dies bereits tun, praktische Kurseinheiten um lebenspraktische Fähigkeiten zu vermitteln, fördern und auszubauen. Ebenso bietet dieses Projekt auch Raum für Elternberatung und Elternaustausch.

Die Wohnschule findet einmal wöchentlich statt und dauert pro Treffen 2 Stunden. Ein Kursblock dauert jeweils 5 Monate und kostet 5 € pro Monat. Das Projekt „ambulante Wohnschule“ findet von 2019 bis 2022 statt.

In den Kursen werden Schwerpunkte wie die Themen Ernährung und Mahlzeiten, Haushalt, Umgang mit Geld, Verträge und Behörden, soziale Medien, Freizeitgestaltung uvm. behandelt. Die Kurse werden von teils externen Referenten sowie Fachkräften von Pro Mobil durchgeführt.

 Das Projekt „ambulante Wohnschule“ wird gefördert durch Lvkm-Nrw und AktionMensch