„Pro Mobil war und ist für die ganze Familie ein ganz wichtiger Ansprechpartner. Auch in der Pro Mobil- Wohnschule, gefördert durch die Aktion Mensch, hat Jonas viel über den Haushalt und das Leben in einer eigenen Wohnung gelernt“, sagt Jonas`Mutter, der nun diesen wichtigen Schritt hin in die erste Wohnung gehen wird. Die WDR Lokalzeit berichtete darüber.
Bei den Dreharbeiten erzählt der junge Mann ganz unbefangen von seiner Autismus-Störung, aber vor allem darüber: „Ich freue mich sehr auf die Wohnung und habe keine Bedenken“, sagt er.
Gemeinsam mit seinen Eltern und auch den Pro Mobil Bereich „Ambulant unterstützes Wohnen“ hat er sich lange darauf vorbereitet. „Es ist ganz wunderbar, dass er jetzt in eine eigene Wohnung zieht, denn diese Selbstständigkeit ist ganz wichtig für sein Leben“, freut sich Nadine Beckamp, Bereichsleiterin von „Ambulant unterstütztes Wohnen“ bei Pro Mobil. Das bedeutet auch, dass er selbst einkaufen und kochen muss, auf die Müllentsorgung achtet – eben all das schafft, was junge Menschen lernen müssen, wenn sie von zuhause ausziehen.
In dem Wohnhaus in Velbert werden die meisten Mieter nun nach und nach einziehen. So haben sie alle einen ähnlichen Start und die Möglichkeit, eine wunderbare Hausgemeinschaft zu bilden. Pro Mobil bietet hier einen Hintergrunddienst rund um die Uhr 24/ 7 vor Ort an und ist so immer ansprechbar, wenn Not am Mann ist. „Das ist für uns auch eine große Hilfe und Beruhigung, wenn Jonas allein lebt“, sagt auch Jonas`Vater. Auch die weitere Begleitung erfolgt durch Pro Mobil.
Es gibt einiges zu bedenken, aber das ist schonmal klar: „Kochen kann Jonas – da mache ich mir keine Sorgen“, sagt seine Mutter, schaut Jonas an und ergänzt energisch: „Aber Fertigpizza kommt mir nicht auf den Tisch.“
In der Mediathek ist der Beitrag vom 8. Dezember ab Minute 19. zu sehen:
