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Berichterstattung zum Relegations-Rückspiel

vom 15.05.12
Nach dem wichtigen und glücklichen 2:1-Hinspielsieg freuen die Fortunen sich auf das Wiedersehen mit Hertha BSC Berlin – um den möglichen Aufstieg mit einem Erfolg klar zu machen. Ein Unentschieden würde reichen.
Achtung, Achtung: Erstliga-Alarm.
Denn zu Beginn dieses mit Spannung erwarteten Relegations-Rückspieles hatte die heimische Fortuna Anstoß, wodurch sie sich auch direkt zum ersten Male dem Tor der Gäste aus Berlin näherte. Ein Angriff, ein Tor – die Führung für die Düsseldorfer durch Maximilian Beister, der die Fortuna zum Ende der Saison leider verlassen muss. Der 21-Jährige setzte den Ball nach einem kurzen Antritt aus ca. 25 Metern platziert an Torhüter Thomas Kraft vorbei ins Netz. Dankeschön Maxi, für Deine Zeit bei uns!!!
Die Führung für Fortuna gab natürlich Kraft zum weiteren Spielverlauf dieser Partie, was aber auch für die Gäste aus der Hauptstadt galt. Fortuna war gut aufgestellt, was die Herthaner aber vor keine große Aufgabe stellte. Denn Fortunas Ungenauigkeit im Abschluss, was auch in dieser Saison schon öfters zu sehen war, tat ihr Nötiges dabei um die Führung nicht weiter auszubauen. Die Berliner, unter Leitung von Chefcoach Otto Rehhagel, konnten diese Ungenauigkeiten, dank einer kleinen Schwächephase der Abwehr der Fortuna, in der 22. Spielminute nutzen, als eine Freistoß-Flanke von Ronny für den Ausgleich sorgte, denn am langen Pfosten lauerte Ben-Hatira und erzielte per Kopf das 1:1. So ging es weiter, wobei es Chancen auf beiden Seiten zu sehen gab, aber die Abwehrreihen jeweils mitgespielt haben.
So blieb es erstmal bei diesem Remis, was auch der Halbzeitstand war, als der Referee zum Pausentee pfiff.
Fortuna Düsseldorf –
Hertha BSC Berlin 1 : 1
Von einer Entscheidung war die Begegnung jedoch auch in der zweiten Halbzeit weit entfernt. Die Hauptstädter, die im Mute der Verzweiflung mit Mann und Maus alles nach vorne warfen, ließen aber immer wieder der Düsseldorfer Mannschaft entscheidenden Platz zum Kontern. Dabei verstrichen einige Minuten, wobei man viele zählbare Möglichkeiten zur erneuten Führung hatte, wovon die Hausherren dann auch eine davon nutzen konnten, als es den frisch eingewechselten Ranisav Jovanovic mit in den Berliner Strafraum zog, dieser eine hervorragende Vorarbeit von Thomas Bröker aufnahm und per Kopf zur erneuten Führung traf.
Im Anschluss entfachte sich ein großes Feuerwerk von „Bengalos“ in den Fanblöcken, wobei minutenlang aus dem Gäste-Fanblock Leuchtfeuer auf das Spielfeld geworfen wurden!
Liebe Fußballfreunde aus Berlin, dass muss doch nicht sein. Damit gefährdet Ihr Andere!
Auch wenn ihr, kurz bevor das Tor zur erneuten Führung fiel, nur noch mit 10 Mann auf dem Feld steht, weil Ben-Hatira mit der Gelb-Roten Karte vom Platz geflogen ist.
Aber man weiß ja wie es ist, wenn Fortuna Düsseldorf mit einem Mann mehr auf dem Platz steht, nämlich schaurig. Die Düsseldorfer waren dennoch sehr gut aufgestellt, sodass auch beinahe noch das 3:1 gefallen wäre. Beinahe, weil wieder einmal wegen miserabler Abschlüsse der Torerfolg doch ausblieb.
Man war ja zu dem Zeitpunkt aufgestiegen, was auch noch nach dem 2:2-Ausgleich durch Raffael der Fall war. Aber so wurde es noch einmal spannend.
Zwei Minuten vor Ablauf der – wegen der Spielunterbrechnungnach den „Bengalos“ der Berliner auf dem Spielfeld - erforderlichen Nachspielzeit von 7 Minuten war die Euphorie nicht nur spürbar, sondern auch auf dem Platz der Esprit-Arena zu sehen. Fans der Fortuna rannten auf das Spielfeld – ein Pfiff war als Schlusspfiff angesehen worden - was zur neuerlichen Spielunterbrechung führte. Doch dann konnte die Begegnung, nach der Ermahnung und Bitte vom Stadionsprecher, das Spielfeld zu verlassen, nach über 20 Minuten weiter ausgetragen werden. Dann gab es noch einmal mehr als eine Minute Nachspielzeit, in der sich aber gar nicht mehr viel ereignete.
Fortuna Düsseldorf –
Hertha BSC Berlin2 : 2
Fortuna hat es geschafft:
und steigt in die 1. Bundesliga auf…
5463 Tage nach dem Abstieg im Jahr 1997 ist Fortuna Düsseldorf wieder da.
Nach dem 2:1-Sieg im Relegationhinspiel bei Hertha BSC genügte dem Team von Trainer Norbert Meier im Rückspiel ein 2:2.